Dein Weg zu innerer Balance.
ashe-massagen.

Ergonomie am Arbeitsplatz: Wie Aster DM Quality Care mit virtuellen Trainings neue Maßstäbe setzt

Wie der Gesundheitskonzern Aster DM Quality Care zum Welttag der Physiotherapie am 8. September 2026 mitteilte, hat das Unternehmen eine standortübergreifende Schulungsinitiative zur Arbeitsplatz-Ergonomie gestartet.

Kilian Dornbusch, BGM-Berater und Experte für betriebliche Prävention · aktualisiert 13. September 2026

Ergonomie am Arbeitsplatz: Wie Aster DM Quality Care mit virtuellen Trainings neue Maßstäbe setzt

Beschäftigte der Aster Hospitals und der CARE Hospitals nahmen zeitgleich virtuell an einer Live-Session teil, die auf die Prävention muskuloskelettaler Beschwerden zielt – ein Handlungsfeld, das auch in deutschen HR-Abteilungen seit Jahren auf der Agenda steht und bislang eher halbherzig bearbeitet wird.

Inhalt und Reichweite

Geleitet wurde die Schulung von Dr. Vibha Siddannavar, Senior Physiotherapist bei den CARE Hospitals. Im Mittelpunkt standen keine abstrakten Konzepte, sondern drei konkrete Hebel: Haltungskorrektur, regelmäßige Bewegungspausen und die systematische Anpassung von Bildschirmarbeitsplätzen. Laut Unternehmensangaben ließen sich auf diese Weise mehrere tausend Beschäftigte über das gesamte Kliniknetz hinweg in einer einzigen Session erreichen – ohne Reisekosten, ohne Raumplanung. Genau diese Skalierbarkeit über dezentrale Standorte ist der Punkt, an dem deutsche Mittelständler in der Regel scheitern.

Übertragbarkeit auf deutsche Betriebe

Die Inhalte sind nicht neu. Was den Ansatz interessant macht, ist die Logik: ein einziges Live-Format, virtuell ausgespielt, mit klar definierten Verhaltensregeln. Ergonomie-Beratung muss nicht zwingend in Präsenz stattfinden, um Wirkung zu entfalten. Entscheidend ist die Frequenz – und die Bereitschaft, externe Anbieter einzubinden. Hier kommen mobile Wellness-Dienstleistungen ins Spiel: Vor-Ort-Massagen, kurze Mobilisationseinheiten oder Ergonomie-Checks am Arbeitsplatz ergänzen digitale Schulungen dort, wo reine Bildschirmformate an ihre Grenzen stoßen. Gerade in Branchen mit hoher Bildschirmzeit wächst die Nachfrage nach solchen Bausteinen, weil sich Beschwerden am Bewegungssystem in den Krankenkassen-Daten seit Jahren als einer der größten Kostentreiber zeigen.

Kosten-Nutzen-Bilanz

Am Ende zählt der Krankenstand – nicht die Anzahl der Aktionstage. Wer Prävention skalieren will, braucht Formate, die regelmäßig stattfinden, dokumentierbar sind und mehrere Standorte gleichzeitig bedienen. Das Aster-DM-Modell demonstriert das mit minimalem organisatorischem Aufwand. Für deutsche Unternehmen empfiehlt sich eine Kombination: kurze digitale Einheiten als Grundrauschen, ergänzt um physische Angebote, die direkt am Arbeitsplatz ansetzen. Eine mobile Massageeinheit, die einmal pro Quartal vor Ort kommt, kostet in der Regel weniger als ein einziger Ausfalltag mit Rückenbeschwerden. Die Rechnung ist nüchtern – und sie geht auf, sofern die Maßnahme in eine messbare BGM-Struktur eingebettet ist und nicht als einmalige Aktion verpufft.