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Neues Portal für betriebliche Gesundheitsförderung bündelt alle BGF-Angebote zentral

it dem 23. Juli 2026 ist das neue Informations- und Kollaborationsportal für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) unter www.bgf-koordinierungsstelle.de online, wie der Branchendienst verbaende.com meldet.

Neues Portal für betriebliche Gesundheitsförderung bündelt alle BGF-Angebote zentral

Für Geschäftsführer und HR-Verantwortliche kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist das vor allem eine Frage der Effizienz: Wer BGM professionell aufsetzen will, bekommt hier erstmals eine zentrale Anlaufstelle mit Erstberatung, Veranstaltungsübersicht und Überblick zu Fördermöglichkeiten.

Was die Plattform konkret leistet

Die Seite bündelt Angebote mehrerer Sozialversicherungsträger. Arbeitgebende können sich über BGF und Netzwerkförderungen informieren, zu Veranstaltungen anmelden und eine Erstberatung anfragen. Die Erstberatung übernehmen Fachberaterinnen und Fachberater der gesetzlichen Krankenkassen. Damit entfällt ein bisher typischer Reibungsverlust: die Suche nach dem richtigen Träger, dem passenden Programm und der jeweiligen Förderlinie.

  • Zielgruppe laut Anbieter: KMU, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen
  • Leistungen: Information, Veranstaltungsanmeldung, Erstberatung durch Krankenkassen-Fachberater
  • Förderthemen: Netzwerkförderung und klassische BGF-Bausteine

BGF.intern: die Maschinenebene dahinter

Parallel zur öffentlichen Website wurde die interne Plattform „BGF.intern" entwickelt. Sie richtet sich nicht an Unternehmen, sondern an die beteiligten Akteure der BGF-Koordinierungsstelle. Laut verbaende.com handelt es sich um die erste gemeinsame, datenschutzsichere Plattform für die sozialversicherungsträgerübergreifende Zusammenarbeit. Anfragen sollen effizient bearbeitet und bei Bedarf an weitere Träger weitergeleitet werden.

Für Unternehmen ist das relevant, weil kürzere Bearbeitungswege und klarere Zuständigkeiten in der Praxis oft über Tempo und Umsetzbarkeit von BGM-Maßnahmen entscheiden.

Kosten-Nutzen-Bewertung

Das Portal ist eine Infrastrukturleistung, keine Wellness-Veranstaltung. Wer ohnehin plant, BGM zu professionalisieren, kann hier mit überschaubarem Aufwand eine erste Standortbestimmung einholen und Förderhebel identifizieren. Wer noch keinen krankenstandsbezogenen Business Case hat, sollte vor dem Erstberatungstermin die eigenen Daten sortieren: Fehlzeitenquote, Schwerpunkte (muskuloskelettal, psychisch), bereits laufende Maßnahmen. Erst dann lässt sich der Output der Beratung in konkrete ROI-Schritte übersetzen.

Skepsis bleibt angebracht, wo Anbieter BGF-Bausteine ohne klare Zielgröße verkaufen. Das Portal senkt die Zugangshürde, ersetzt aber nicht die eigene Analyse.